2 Wochen mediacampus Frankfurt

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… und dann ging es los. Pünktlich zum Mittagessen waren wir da und kamen gleich in den Genuss des Mensa-Essens. Natürlich nicht so gut wie bei Mama zu Hause, aber doch sehr lecker. Was wir ja schon aus den Erzählungen von Tabea, Robin und Vera mitbekommen haben.


Nach dem Mittag fing dann der Unterricht an, beziehungsweise die Begrüßung von Frau von Königsmarck mit einer kurzen Vorstellungsrunde, in der wir uns alle kennenlernen konnten.
Dann ging der Unterricht über den Aufbau eines Verlages, den wir in einer Gruppe erarbeiten sollten, los und ratz fatz war der erste Tag vorbei und es gab schon Abendessen.

Die zwei Wochen über hatten wir verschiedene Dozenten, wie Herrn Dr. Bramann, der uns über das Verlagswesen, Vertriebswege und ähnliches erzählte. Frau von Königsmarck bearbeitete mit uns alles rund ums Urheber- und Verlagsrecht, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Verlag und Grundlagen Verlagsarbeit und Marketing.                   Herr Dr. Unseld erzählte uns über die Arbeit eines literarischen Verlegers, Herr Welker, über Zeitschriftenvertrieb mit der Organisation und Struktur, Versand und Logistik und über Vertriebsmarketing für Zeitschriften. Herr Wißmann berichtete über Social Media in Verlagen, Frau Brisch, über die Werbung im Buchverlag. Herr Schürer berechnete mit uns Anzeigen und bearbeitete Anzeigenarten und Anzeigen Online mit uns. Frau Kopka nahm mit uns Controlling und Kostenrechnung von Kennzahlen, Budgets und Deckungsbeitragsrechnungen durch. Herr Motz bearbeitete mit uns die Allgemeine Wirtschaftslehre (Basics und mehr), Frau Walch, gab uns Einblicke in die Grundlagen der Produktion und Herstellung, Frau Pukowski, erzählte aus der Arbeit einer Produktionerin.
Als Specials waren Herr von zur Mühlen, der über die Verlagsgeschichte vom Rowolth, Suhrkamp, Karl Wolff und S. Fischer Verlag erzählte, Herr Dr. Fink, der uns Einblicke in die Literaturkritik gab und Herr Schneider von der AKEP, der mit uns über das elektronisches Publizieren mit Zahlen und Entwicklungen sprach.

Mein persönliches Highlight waren die Erzählungen von Herrn von zur Mühlen über die Verlagsgeschichten. Mir gefiel seine Art, wie er die Geschichten mit voller Leidenschaft erzählte.
Ich fand auch toll, dass der Ulmer Verlag bei allen Dozenten bekannt war und mit in Fallbeispiele mit einbezogen wurden. 🙂

Ich finde die Buchhändler Schule ist eine wunderbare Sache für Medienkaufleute und sollte beibehalten werden, da man auch mal in Kontakt mit anderen Auszubildenden aus anderen Bundesländern und Verlagen kommt und man sich mit Ihnen wunderbar Austauschen kann, der Unterricht bereitet einen für die Prüfung gut vor und die Themen werden interessanter und näher an der Praxis beigebracht, wie an der Berufsschule.

// Julia Braun

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2 Kommentare
  • sgutekunst
    29. November 2012

    Danke für Ihren Beitrag. Es freut mich, dass es Ihnen so gut gefallen hat.

  • Vera Neubauer
    4. Dezember 2012

    Freut mich sehr, dass ihr auch eine gute Zeit in FFM hattet. Und dass die Erzählungen von Herrn von zur Mühlen auch bei euch als Highlight in Erinnerung geblieben sind.