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Jedes Jahr organisiert der Mediacampus in Frankfurt einen zweiwöchigen Kurzlehrgang für Medienkaufleute. Letztes Jahr durften Florian und Barbara teilnehmen, dieses Mal waren Nina und ich (Leonie) an der Reihe.

Der Campus

Nach einer entspannten Anreise mit Zug und Bus kamen wir auf dem Gelände an und erhielten im Sekretariat sogleich unsere Zimmerschlüssel. Dorfähnliche Eindrücke erwarteten uns: Lehrergebäude, Azubi-Wohnhäuser, Unterrichtsräume, eine Kantine, eine riesige Bibliothek, das Libresso (eine Art Café inklusive Klavier) und mitten drin eine Buchhandlung – die beiden letzten in Eigenregie von den Buchhändler-Azubis betrieben. Zur Freizeitbespaßung standen uns noch diverse Gerätschaften (Tischtennisplatte, Kicker, Basketballkorb, Billardtisch, Dart, Bücher und besagtes Klavier) zur Verfügung. Nachdem wir alles sehr zufrieden ausgekundschaftet hatten, waren wir bereit für den Unterricht, der dann am Montagmittag begann.

Der wertvollste Unterricht ever

Rechnungswesen, Verlag Allgemein, Buchdistribution, Verlagsmarketing, Zeitschriftenvertrieb, Online-Medien, Social Media, Herstellung, Anzeigen, BWL, Praxisbericht eines Verlegers – um nur einige der Fächer zu nennen. Praxiserfahrene Dozenten vermittelten uns in den zwei Wochen Unmengen an wertvollen Informationen für unsere nächstes Jahr anstehenden IHK-Prüfungen. Unsere Lehrgangsgruppe mit zehn Medienkaufleuten aus Berlin, Nürnberg und Stuttgart war begeistert – einige Themen waren Wiederholung und Vertiefung und wiederum andere Bereiche hörten wir zum ersten Mal und gewinnen dadurch einen Vorteil in der Berufsschule. Ich persönlich habe viel aus dem Bereich Buchverlag gelernt, da ich bei uns bisher die Zeitschriftenabteilungen durchlaufen habe und die Buchabteilungen noch vor mir habe.

Zwei Wochen wieder Student sein

Was nach Feiern klingt, ist in unserem Alter „die Freizeit entspannt gestalten“ 🙂 Mittlerweile sind wir Halbgötter im Tischtennis und können stundenlang auf alle möglichen Arten und Weisen die Bälle hin und her pfeffern! Einige von ihnen landeten anfangs unserer Pingpong-Karriere leider an unbeabsichtigten Orten, doch wir lernten schnell. Am Ende dieser zwei überragenden Wochen durften wir uns zu den Buchhändlern gesellen, die mit dem Fest „Bedient und bekocht“ (die Dozenten müssen in der Kantine alle Schüler mit Essen und Trinken versorgen) das Ende ihres Blockunterrichts inklusive Prüfungen feierten. Im Libresso wurde dann noch ohne Dozenten weitergefeiert und Nina und ich versuchten unseren obligatorischen musikalischen Beitrag zu leisten 🙂

Vielen lieben Dank, dass wir an diesem Lehrgang teilnehmen konnten – wir haben sehr viel Input mitgenommen!

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