Unsere Ausbilder – Friedrich Springob

Zum Geschäftsjahreswechsel wird die Internet-Abteilung im Hause Ulmer umstrukturiert, deshalb wollen wir Ihnen unseren Ausbilder Herr Springob vorstellen, der über lange Jahre in der Internet-Abteilung die Azubis betreute.

Welche Erinnerungen haben Sie an Ihre Ausbildungs- und Studienzeit?

Sehr gute! Mit ihr verbunden war der Schritt zu einem eigenen Haushalt, mehr Freiheit, aber auch mehr Verantwortung. Denn am Ende sollte ja etwas dabei herauskommen, ein Beruf gefunden werden. Und, wie Du siehst, hat das geklappt…

Wie haben Sie beim Ulmer Verlag begonnen?

Ich bin weniger durch mein Studium (Politikwissenschaft, Geschichte und Kunstgeschichte) als durch meine Hobbys zum Verlag gekommen. Ornithologie, ökologische Landwirtschaft, Genuss. Außerdem das Fotografieren und Schreiben. 1999 bin ich als externer Lektor für ein EU-Projekt gewonnen worden. Und von dort bin ich ein Jahr später in die neu gegründete Internet-Abteilung gewechselt.

Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit in der Abteilung besonders viel Spaß?

In der Internet-Abteilung waren es vor allem zwei Aspekte: die Vernetzung mit dem ganzen Haus, (fast) allen Kollegen und die Außendarstellung (fast) aller Produkte, egal ob Zeitschriften, Bücher oder digitale Produkte. Zum anderen die Kreativität, das Gestalten in Wort und Bild. Diese beiden Aspekte kommen auch in meiner zukünftigen Arbeit im Content Team zum Tragen. Und mehr noch bei meiner Tätigkeit für die Kleinbrennerei. Die nimmt bereits einen kleinen Teil meiner regulären Arbeitszeit ein und einen etwas größeren Anteil meiner Freizeit. Das Arbeiten für die KB macht Riesenfreude!

In welcher Abteilung sind Sie für die Azubis zuständig?

Über lange Jahre in der Internet-Abteilung. Die wird ja zum Geschäftsjahreswechsel aufgelöst, die Kollegen bringen ihr Online Know How dann sinnvoll in andere Abteilungen ein. Ich wechsle ins sogenannte Content-Team, das ich dann mit Sylvia Huber bilden werde. Dort werde ich die Redaktionen in Internet- und CMS-Belangen unterstützen. Und vielleicht bekommen wir dort auch wieder Azubis…

Was ist ihre Aufgabe in der Arbeit mit den Azubis?

So wie jeder andere Ausbilder habe ich zwei Ziele. Zum einen die Arbeitskraft des jeweiligen Azubis sinnvoll zu nutzen. Zum anderen – eng damit im Zusammenhang stehend und doch eine gänzlich andere Intention – das so zu tun, dass der Azubi etwas dabei lernt. Es ist also zu überlegen, welche Aufgabe passt, welche Hilfen nötig sind, wieviel Eigenständigkeit möglich ist.

Was erwarten Sie von Ihren Azubis? Was ist Ihnen wichtig?

Eigenständiges Handeln und eigenständiges Denken. Freundlichkeit und Teamfähigkeit können auch nicht schaden.

Was ist das Besondere an der Arbeit mit den Azubis?

Mir macht es Freude etwas beizubringen und selbst etwas zu lernen. Ich sehe das aber auch aus der Perspektive meiner eigenen Ausbildung. Es geht ja nicht nur um eine berufliche Entwicklung, sondern auch um die Entfaltung der Persönlichkeit. Dieser Aspekt kommt für mich auch in der Literaturrunde, die ich betreue, zur Geltung. Literatur bietet für mich die Chance, fremde Erfahrungen nachzuvollziehen und aus ihnen für das eigene Leben zu lernen.

Warum wollten Sie Ausbilder werden?

Das hat sich so ergeben. Scherz. Es macht Freude, junge Menschen in ihrer  Ausbildungszeit zu begleiten und sie zu fordern und zu fördern.

Unsere Azubis sind …

…tatsächlich unsere Zukunft. Eine Menge ehemaliger Auszubildender, Volontäre und Praktikanten sind beim Ulmer „hängengeblieben“. Ich finde, das ist auch ein gutes Zeugnis für uns als Unternehmen.

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