Unsere Ausbilder – Stefanie Höhle

Auch bei schwierigen Fragen helfen uns unsere Ausbilder immer gerne weiter. Sie unterstützen uns in den jeweiligen Abteilungen, bringen uns die wichtigen Kompetenzen der Ausbildung praktisch bei und bereiten uns für Prüfungen und das „wahre“ Arbeitsleben vor.

Heute stelllen wir Ihnen unsere Ausbilderin Stefanie Höhle aus der Zeitschriftenherstellung vor, Sie ist der spezielle Anlaufpunkt, in allen Fragen rund um den Ausbildungsberuf Mediengestalter.

Wie haben Sie beim Ulmer Verlag begonnen?

Als Praktikantin in der Zeitschriftenherstellung. Zu meinem Studium „Mediapublishing und Verlagswirtschaft“ an der Hochschule der Medien in Stuttgart gehörte auch ein Praxissemester. Mein Professor hatte mir den Verlag empfohlen. Danach blieb ich als Werkstudentin im Haus. Nach Abschluss meines Studiums konnte ich direkt als Herstellerin in der Abteilung anfangen.

In welcher Abteilung sind Sie für die Ausbildung zuständig?

Ich darf die Azubis durch die spannende Welt der Zeitschriftenherstellung begleiten. Dabei geht es vor allem darum den Azubis ein Gefühl davon zu vermitteln, welche Schritte nötig sind, um aus einzelnen Artikeln und Anzeigen ein ansprechendes Heft zu machen. Wichtig ist mir auch, dass die Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen, die am Prozess beteiligt sind, verstanden wird.

Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit in der Abteilung besonders viel Spaß?

Es ist schwer, das auf eine konkrete Sache zu beschränken. Die Arbeit ist sehr vielseitig und ich mache das unglaublich gerne. Es ist eine Herausforderung in einem vorgegebenen Rahmen immer wieder neue, schöne Seiten zu gestalten.
Da sich die Arbeit in der Zeitschriftenherstellung mit den technischen Möglichkeiten immer weiter entwickelt, bin ich in einem ständigen Lernprozess. Mir gefällt es neue Wege zu finden und unsere Arbeit immer effizienter zu gestalten. Wichtig dabei ist es, immer wieder zu hinterfragen ob unser Weg der Beste ist, oder ob es eine geschicktere Alternative gibt. Eine meiner Aufgaben ist es auch zu planen, wer welche Aufgaben in der Abteilung übernehmen kann.
Ein anderer Aspekt ist die Zusammenarbeit mit den Kollegen, sowohl aus der Herstellung als auch aus der Redaktion. Während ich mit den Kollegen aus der Herstellung vor allem über verschiedene Layout-Varianten diskutiere, ist die Arbeit mit den Redakteuren vor allem dadurch geprägt, gemeinsam einen Kompromiss zu erarbeiten.
Für den Redakteur steht in erster Linie der Inhalt im Vordergrund, während mir das ansprechende Aussehen der Zeitschrift am Herzen liegt. Gemeinsam findet man jedoch – auch nach manchmal hitzigen Diskussionen – die beste Lösung!

Was für Erinnerungen haben Sie an Ihre Ausbildungs-/Studienzeit?

Zeit für ein Mittagsschläfchen zu haben und morgens mal beschließen zu können eine Vorlesung ausfallen zu lassen, das war schon toll 😉 Spaß beiseite… klar ist die Zeitgestaltung während eines Studiums etwas flexibler, als wenn man arbeitet, aber das ist nicht das was ein Studium ausmacht.
Ich fand im Studium besonders die Zeiten toll, in denen wir uns mit einem konkreten Projekt beschäftigt haben – weg von der Theorie, ab in die Praxis. Wir durften zum Beispiel für einen Verlag den Relaunch für ein Kochbuch erarbeiten oder einen Onlineauftritt für einen Canyoning-Anbieter.
Ich arbeite sehr gern im Team, und während des Studiums hat man immer wieder die Möglichkeit mit anderen etwas gemeinsam zu erarbeiten. Wobei ich auch die Schwierigkeiten, die mit der Teamarbeit kommen, kennengelernt habe. Denn nicht immer haben alle die gleichen Vorstellungen wie so etwas ablaufen soll. Auch nicht immer haben alle die gleichen Zielvorstellungen.
Schön finde ich, wenn ich heute noch Dinge anwenden kann, die ich  in meinem Studium gelernt habe.

Warum wollten Sie Ausbilderin werden?

Die Idee an sich kam gar nicht direkt von mir. Ich hatte mich schon länger um die Azubis in unserer Abteilung gekümmert, das hat mir viel Spaß gemacht. Als der Verlag sich dann entschloss den Ausbildungsberuf Mediengestalter anzubieten, war klar, dass sie einen Ausbilder aus dem grafischen Bereich brauchen.
Als ich gefragt wurde ob ich Interesse hätte, war ich von der Idee sofort begeistert. Also hab ich den Ausbilderschein bei der IHK gemacht. Seitdem bin ich für die fachliche Ausbildung der Mediengestalter verantwortlich und betreue alle Azubis, die in unsere Abteilung kommen.

Was ist das Besondere an der Arbeit mit den Azubis?

Ich arbeite unglaublich gern mit Menschen zusammen und ich mag meine Arbeit wirklich gern. Als Ausbilderin kann ich diese Leidenschaften perfekt miteinander verbinden. Ich habe immer wieder mit neuen Azubis zu tun und kann ihnen zeigen, was an meiner Arbeit so toll ist! Es ist schön zu sehen, wenn die Azubis mit Interesse dabei sind. Vor allem, wenn sie anfangen Dinge zu hinterfragen und selbstständig Ideen entwickeln. Ich finde es super, wenn Fragen kommen, die ich vielleicht auch nicht auf Anhieb beantworten kann. Dann machen wir uns gemeinsam auf Lösungssuche. Dadurch lerne ich selbst immer wieder etwas dazu.

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