Vom Büro ins Wohnzimmer

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Corona – Eine ungewöhnliche Zeit, die ungewöhnliche Maßnahmen erfordert. So haben auch wir alle von einen auf den anderen Tag unsere Büros geräumt und angefangen, in den eigenen vier Wänden zu arbeiten. Wie wir diese Zeit verbracht haben und wie wir mit dieser neuen Situation umgegangen sind, möchten wir euch heute erzählen.

Neue Erfahrung – Homeoffice

Drei Monate Homeoffice – Wow, das ging schnell vorbei! Je nach Abteilung sind einige von uns schon wieder im Verlag, der Rest kommt in den nächsten zwei Wochen nach.
Diese Zeit erforderte einiges an Nerven, Kreativität und Motivation. Glücklicherweise war der Verlag Eugen Ulmer technisch gut auf das Homeoffice vorbereitet. Somit konnten wir problemlos von zuhause aus arbeiten und mussten kaum Abstriche machen. Was natürlich die ganze Zeit über gefehlt hat, waren die soziale Kontakte. Aber das kann man ja zum Glück durch Videochats oder Telefonate wenigstens ein bisschen ersetzen. 🙂

Wie haben wir die Zeit genutzt?

Wir Azubis haben mindestens einmal pro Woche einen kleinen Azubi-Newsletter gebastelt und an unsere Kolleginnen und Kollegen verschickt. Darin haben wir über neueste Corona-Regelungen, Neuigkeiten aus unseren Branchen und was sonst so passiert ist, berichtet. Aufgehübscht haben wir das ganze durch Tipps für das Homeoffice, ein kleines Rätsel und eine Aufgabe des Tages. Das hat den Alltag zuhause etwas aufgelockert und auch das „Gemeinsame“ gestärkt.
Für uns Azubis gab es noch mal eine etwas kompliziertere Situation. Wir mussten das Homeoffice auch noch mit dem Homeschooling verbinden. An den Berufsschultagen wurden die Aufgaben aus den Dropboxen abgearbeitet, an den restlichen Arbeitstagen stand dann der Verlagsalltag an. Das war anfangs etwas schwer zu koordinieren und auch zu trennen, aber mit der Zeit konnten wir auch da eine gute Routine entwickeln.

Was uns geholfen hat

1. To-Do-Listen schreiben bzw. einen Zeitplan erstellen, um den Überblick zu behalten
2. Früh aufstehen, um eine gewisse Routine nicht aus den Augen zu verlieren
3. Frische Luft, um mal aus dem „Büro“ rauszukommen und wieder mehr Konzentration zu haben
4. Ablenkung vermeiden: Nicht auf dem Sofa sitzen und Haushaltstätigkeiten ignorieren
5. & wer es schafft, die Jogginghose gegen ein „Business“-Outfit tauschen

Jetzt freuen wir uns aber auch wieder auf unsere „alte“ Routine, die Kolleginnen und Kollegen und auf das Nachhause Kommen nach der Arbeit.

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3 Kommentare
  • Anna Zeller
    22. Juni 2020

    Ich kann mir gut vorstellen, dass das am Anfang kompliziert ist, wenn sich Schule und Arbeit plötzlich so vermischen. Normalerweise ist man an Berufsschultagen eben in der Schule und nicht im Büro, das lässt sich viel leichter trennen. Schön, dass ihr trotz erschwerter Bedingungen noch Zeit für den Azubi-Newsletter finden konntet, über den habe ich mich auch als stille Leserin jede Woche gefreut. 🙂

  • Gutekunst
    23. Juni 2020

    Oh, wie schön die Bücher sind gut sortiert 😉

    Viele Grüße Sabine Gutekunst

  • Sara Holfelder
    1. Juli 2020

    Wow Emily, was für ein Instagram-Worthy Bücherregal! 😀