Am Sonntag den 21.05.2017 hatten wir Azubis die Möglichkeit nach Ulm zum Karrieretag zu fahren. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Börsenverein Baden-Württemberg und Bayern. Der Nachwuchs der Buchbranche traf auf die alten Hasen.

So viele Möglichkeiten!

Der Börsenverein, allen voran deren Azubis, welche die Hauptverantwortlichen der Veranstaltung waren, haben alle Arbeit geleistet. 31 Referentinnen und Referenten standen uns in zwei Fragerunden Rede und Antwort. Für jeden Branchenzweig gab es einen Tisch. Wir konnten Fragen zum Barsortiment stellen und erfuhren alles über die Themen Vertrieb, Onlinemarketing, Lektorat, Herstellung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Wir konnten einen freien und einen fest angestellten Vertreter mit Fragen löchern. Natürlich war auch der Sortimentsbuchhandel vertreten und wir hatten auch die Möglichkeiten, einem Verleger unsere Fragen zu stellen. Wer mit dem Gedanken spielt, sich nach der Ausbildung oder dem Studium selbständig zu machen, konnte seine Fragen am Freelancer-Tisch loswerden. Und auch das Thema Hochschule kam nicht zu kurz.

Fragen über Fragen

Und das Interesse war groß! Der Saal im Ulmer Stadthaus war voll. Es herrschte eine angeregte Stimmung. Bis zum Nachmittag hatten sich die Referenten die Münder fusselig geredet, weil wir so viel wissen wollten. Und trotzdem genügte mir die Zeit gerade mal, um die Hälfte der Tische abzuklappern. Natürlich wurden viele Fragen zum Alltag in den Abteilungen gestellt und auch zu den Voraussetzungen. Reicht mein Ausbildungsabschluss? Oder benötige ich einen Hochschul-Abschluss? Wie sind Sie das geworden, was Sie heute sind? Was für Fortbildungsmöglichkeiten habe ich überhaupt nach der Ausbildung?
Es gab die Unterschiedlichsten Lebensläufe unter den Referenten. Der eine ist über Umwege zu seinem heutigen Beruf gelangt, der andere hatte immer ein klares Ziel vor Augen.

Pause!

Um die Antworten etwas zu verarbeiten und den Referenten die Möglichkeit zu geben, sich etwas zu erholen, gab es am Mittag eine ausgedehnte Mittgaspause, mit leckerem Essen. Da das Stadthaus nicht weit von der Donau entfernt liegt, haben meine Freundin und ich uns in die Sonne am Donauufer gelegt. Auf dem Weg dorthin konnte man noch etwas die Ulmer Altstadt bestaunen.

Weiter geht’s

Das Mittagstief wurde gefließentlich ignoriert. Nach der Pause ging es weiter mit einem Gruppenfoto und danach stürzten wir uns wieder auf die Referenten. Als die zweite Fragerunde beendet wurde, waren vermutlich viele froh, endlich mal nichts mehr sagen zu müssen, auch wenn alle Fragen jeder Zeit bereitwillig beantwortet wurden. Stattdessen durften wir Sina Poussets Erlebnissen unterwegs mit dem Fernbus lauschen. Humorvoll erzählt die Autorin in ihrem Buch „Keine Ahnung, wo wir hier gerade sind. Mit dem Fernbus unterwegs“ was sie in den letzten Jahren alles so auf den Straßen erlebt hat. Schaute man sich im Publikum um, konnte man immer wieder ein wissendes Lächeln bei den Zuhörern sehen. Als Azubi wählt man eben auch immer wieder den Fernbus als Reisemöglichkeit.

Fazit: Positiv

Die Resonanz nach diesem Tag war sehr positiv. Sowohl wir Azubis, als auch die Referenten blickten am Ende eines sonnigen Sonntags auf einen erfolgreichen Tag zurück. Dem Börsenverein ein herzliches Dankeschön für diese Chance, Kollegen aus der Branche kennenzulernen und auch erste Kontakte zu knüpfen. Und bei den Referenten möchte ich mich ebenfalls bedanken, da sie uns ihre Freizeit bereitwillig zur Verfügung gestellt haben.

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2 Kommentare
  • Brigitte Jetschina
    24. Mai 2017

    Danke für den schönen Bericht! Es freut uns sehr, dass Ihnen der Tag gefallen hat und Sie einen Nutzen daraus ziehen konnten. Die große Teilnehmerzahl und die positiven Rückmeldungen von allen Seiten haben uns sehr motiviert und darin bestätigt, dass die Arbeit in den Tag gut investiert war.

  • Almut Stützel
    24. Mai 2017

    Danke für den tollen Bericht, es freut uns, dass Sie den Tag so gelungen fanden. Wir vom Organisations-Team waren auch ganz begeistert von der großen Bereitschaft der Referent/innen, Ihren Sonntag zu opfern, um mit uns nach Ulm zu fahren und Fragen zu beantworten und vom Engagement aller Teilnehmer/innen. Und: den Nachtisch fand ich auch bemerkentswert 🙂