4. Dezember 2012, 16.30 Uhr Treffpunkt am Haus der Wirtschaft. Na dann mal los.
16.28 Uhr Austieg an der U-Bahnhaltestelle Friedrichsbau, laut VVS noch 5 Minuten Fußweg bis zum Haus der Wirtschaft.
Na super, 2 Minuten Zeit für eine Strecke von 5 Minuten. Und dann auch noch mein Talent, mich zu verlaufen.


Also dann mal schnell los, natürlich erstmal in die falsche Richtung. Nach einigen Metern kam mir das Ganze dann doch komisch vor und ich probierte die andere Richtung aus. Eindeutig besser. Jetzt schnell weiter.
16.36 Uhr, Gott sei Dank, Ziel erreicht.
Drinnen waren die anderen schon versammelt und es konnte losgehen.
Und dann: Bücher, Bücher, Bücher, soweit das Auge reicht. Ich war im siebten Himmel. Die Bücher waren alle nach Verlagen sortiert. Viele der Verlage kannte ich, aber es gab auch einige von denen ich noch nie etwas gehört hatte. Manche gingen alleine los, andere zu zweit. So liefen wir von Reihe zu Reihe und kamen auch gleich bei den Ulmer Büchern vorbei. Herr Rieger, der das Fotografieren übernommen hatte, machte gleich einen Haufen Fotos und wir schauten welche Bücher denn alle vertreten waren. Nach ein paar Minuten ging’s dann weiter. Es gab ja noch so viele Bücher zum Anschauen. Nach einer Weile schauten wir auf die Uhr und stellten entsetzt fest, dass es schon fast halb 6 war. Um 18.00 Uhr wollten wir uns schon wieder auf dem Weihnachtsmarkt treffen. Frau Lindauer und ich erhöhten leicht das Tempo mit dem wir durch die Reihen liefen. Wir hatten ja bisher nur einen kleinen Teil gesehen. Als wir auf dieser Etage einmal durchgelaufen waren und uns das ein oder andere Buch auch genauer angeschaut hatten, ging‘s nach oben. Hier waren die Bücher nicht mehr nach Verlagen sortiert, sondern nach Neuerscheinungen, Büchern aus dem Gastland, Bücher von Autoren aus dem Gastland oder Bücher von Autoren aus Baden-Württemberg. Bei den Neuerscheinungen waren mindestens 5 Ulmer Titel dabei, was uns natürlich sehr freute.

Viel zu schnell war die Zeit um und wir machten uns auf den Weg zu Wittwer, unserem Treffpunkt. Hier stieß dann auch noch Herr Zimmermann zu uns und wir ließen den Abend gemeinsam bei einem Würstchen (bei den Vegetariern natürlich etwas anderes) und einem Glühwein ausklingen.

// Cyra Steeg

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