Erfolgreicher Start in unsere Ausbildung mit zwei Einführungstagen

Der erste Tag als Ulmer-Azubi

Wie bereits im vergangenen Blogbeitrag zu lesen, sind wir neuen Azubis seit fast zwei Wochen im Haus. An unserem ersten und dritten Tag hatten wir zwei Einführungstage, in denen wir einen Schnelldurchlauf durch alles Organisatorische im Verlag bekommen haben. Als kleinen Höhepunkt gab es eine Exkursion zur Uni Hohenheim.

Unser erster Tag beim Verlag Eugen Ulmer begann am 13.9.2021, um 9 Uhr in der Kantine mit einem kleinen Frühstück und einer herzlichen Begrüßung. Wir durften unser Mittagessen über das Internetportal bestellen – unser erster wichtiger organisatorischer Punkt. Im Anschluss gab es Infos zu Passwörtern und der IT-Infrastruktur des Verlages.

Danach wurden wir von unseren Ausbildern der jeweiligen Startabteilung kurz an unseren künftigen Arbeitsplatz gebracht und den anwesenden Kollegen vorgestellt.
Weitere wichtige Informationen von der Personalabteilung gab es dann wieder in der Kantine. Diese umfassten Wissenswertes, wie beispielsweise das Organigramm (Schaubild zur Aufgabenverteilung: Wer macht was?) des Verlags, Rechte und Pflichten in der Ausbildung, Betriebsvereinbarungen oder ZEUS (Zeiterfassungssystem).
Uns Auszubildenden war schnell klar: Die Ausbildung hier im Verlag Eugen Ulmer hat viele Vorteile, die nicht selbstverständlich sind.

Vor der Mittagspause konnten wir den Verleger Herrn Ulmer zum ersten Mal persönlich kennenlernen. Er hat uns vom Auftrag, dem Selbstverständnis des Verlags und damit dem Grundstein der Arbeit hier erzählt. Bei der gemeinsamen Mittagspause im sonnigen Verlagsgarten zusammen mit den „alten“ Azubis, konnten wir neben dem bestellten Mittagessen auch anregende Gespräche führen. Im Anschluss an die Kurzeinführung in die DSGVO wurden wir von jeweils einem alten Azubi durch die wichtigsten Stellen im Haus geführt. Neben der Besichtigung des Azubi-Schranks, den Postfächern und dem schwarzen Brett haben wir auch unseren Arbeitsplatz zum ersten Mal bezogen, uns unter anderem in Outlook angemeldet und dabei unsere persönliche Signatur erstellt. So langsam aber sicher fühlten wir uns dadurch als fester Teil des Verlags. Nach zahlreichen positiven ersten Eindrücken war der erste Tag ungefähr um 15:30 Uhr zu Ende.

Am Dienstag hatten die Auszubildenden Medienkaufleute ihren ersten Berufsschultag. Für mich als Mediengestalterin, mit Berufsschule im Blockunterricht, begann bereits der erste Tag in der Zeitschriftenherstellung.

Ein informativer Vormittag

Unser zweiter Einführungstag startete daher erst am Mittwoch. Mit dem Thema Knigge begann unser zweiter Verlagstag. Die Aufgaben und die Ansprechpartner für den Betriebsrat erfuhren wir direkt im Anschluss. Sehr interessant waren auch die Infos zu den vielen Vorteilen, die wir (nicht nur) als Auszubildende beim Verlag Eugen Ulmer genießen. Nicht fehlen durfte eine Erklärung zur Führung des Berichtsheftes und was im Krankheitsfall oder Urlaub zu beachten ist. Auch an diesem Mittwoch haben wir als Azubis – aktuell sind wir zu siebt – gemeinsam unsere Mittagspause verbracht. Anschließend brachen wir zu unserer Exkursion auf.

Ausflug zu den Bienen

Die Uni Hohenheim ist nur einen kurzen Fußweg vom Verlag entfernt. Dort steht auch das neu gebaute Gebäude der Landesanstalt für Bienenkunde. Diese forscht als universitäre Einrichtung rund um Bienen. Wir bekamen eine umfangreiche Führung. Nach kurzen einführenden Worten über das Gebäude und die Aufgaben der Landesanstalt, inklusive einer Honigarten-Kostprobe, ging es raus zu den Bienenstöcken und Nistkästen für Wildbienen. Es gab interessante Fakten über Bienen, die man selten im Alltag erfährt. Zum Beispiel gibt es Bienen, die kaum größer als eine Obstmücke sind und wiederum auch solche, welche die Größe eines Mistkäfers haben. Auch wichtig zu erwähnen ist die aktuelle mediale Aufmerksamkeit, die Bienen im Moment erhalten. Diese ist einerseits sehr gut, da die Einrichtung so höhere Forschungsgelder erhält. Andererseits liegt der Fokus verstärkt auf der Honigbiene und die eigentlich noch mehr gefährdete Wildbiene kommt zu kurz. Deshalb wird auch an vertikalen Wandbegrünungselementen geforscht, die vielleicht in Zukunft in Städten Wildbienen platzsparend und dekorativ neue Lebensräume bieten könnten. Dabei spielen nicht nur die Nistmöglichkeiten eine Rolle, sondern insbesondere die Pflanzen im direkten Umfeld.

Ein großes Dankeschön geht an die Landesanstalt für Bienenkunde, deren Mitarbeiter und studentische Hilfskräfte sich viel Zeit für unsere Führung genommen haben.
Da sich der Verlag Eugen Ulmer auch mit dem Themenbereich Bienen beschäftigt und Bücher darüber herausbringt, war es eine große Bereicherung.

Mit diesem Ausflug endete unser zweiter Einführungstag am frühen Nachmittag und wir freuten uns auf den ersten, beziehungsweise für mich zweiten richtigen Arbeitstag im Verlag.

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