Welche Tätigkeiten übernimmt ein*e Mediengestalter*in während der Ausbildungszeit und drüber hinaus?

Allgemeines über die Mediengestaltung im Bereich Digital und Print

Die Mediengestaltung ist ein sehr breitgefächertes Gebiet. Wie schon in der Berufsbezeichnung beschrieben, beschäftigt sich ein Mediengestalter mit dem Gestalten von Medienprodukten für unterschiedlichste Kanäle. Das können beispielsweise Anzeigen, Zeitschriften oder auch Webseiten sein. Auch Flyer und Plakate werden von Mediengestaltern produziert.
Grundlegend gibt es bei dieser Ausbildung drei Fachrichtungen, die sich in Aufgaben und Tätigkeiten unterscheiden. Dazu gehören Konzeption und Visualisierung, Beratung und Planung sowie Gestaltung und Technik.
Größtenteils arbeiten Mediengestalter*innen in Werbeagenturen, aber auch in Verlagen, Druckereien und große Firmen mit Werbeabteilungen sind sie zu finden. Je nach Branche unterscheiden sich  ihre Tätigkeiten.

Die Ausbildung dauert im Regelfall drei Jahre und findet dual im Betrieb und in der Berufsschule statt. Je nach Fachbereich (Digital/Print) werden Inhalte in Lernfeldern unterschiedlich ausführlich behandelt. Der Unterricht gestaltet sich in beiden Fachbereichen theoretisch, sowie auch praktisch mit der Arbeit am Computer. Im Fachbereich Print lernt man viel zu den Themen Bildbearbeitung, Typografie, Druckverfahren und Weiterverarbeitung. Auch technische Hintergründe und Abläufe werden behandelt.
Die Klassen an der Johannes-Gutenberg-Schule sind bunt gemischt, mit ganz unterschiedlichen Auszubildenden, die alle einen sehr unterschiedlichen Alltag und Aufgaben lösen müssen.

In welche Bereiche des Verlages darf man während der Ausbildung zum Mediengestalter*in schnuppern und mithelfen?

Als Mediengestalter*in bei Ulmer wird man im Fachbereich Gestaltung und Technik ausgebildet. In der Ausbildungszeit durchläuft man die Herstellungsabteilungen – das ist zum einen die Zeitschriftenherstellung und zum anderen die Buchherstellung. Auch die Web- und Softwareentwicklung (Online Abteilung) ist eine Station im Ausbildungsplan. Die längste Zeit der Ausbildung ist man Teil der Zeitschriftenherstellung – aber was sind da die täglichen Aufgaben? Dazu ist bereits vor kurzer Zeit auf Verlagsblogger.de ein weiterer Beitrag von mir veröffentlicht worden – gerne zum Nachlesen hier klicken. Auch über die Arbeit und die Prozesse in der Buchherstellung habe ich berichtet – hier auch zum Nachlesen.

Passt der Ausbildungsberuf zu mir und welche Fähigkeiten muss ich haben, um bei Ulmer zu starten?

Sinnvoll ist es, wenn man zu Projekten kreative Ideen hat und diese auch gerne technisch umsetzt. Korrekturen und Änderungen sind Alltag und wichtig. Sie dienen dazu, dass man ein besseres Verständnis für die Technik und die Gestaltung entwickelt und bereit ist neue Wege zu gehen.
Außerdem ist Team- und Kompromissfähigkeit wichtig, um schnell und effizient Lösungen zu finden, die alle oder die meisten Meinungen mit aufnehmen. Trotz sehr vieler Entscheidungs- und Gestaltungsmöglichkeiten, muss man auch mit Layoutvorgaben arbeiten können. Ein guter Geschmack ist individuell aber sicherlich wichtig, um Entwürfe zu bewerten – ein guter Blick ist auch von Vorteil. Berufskolleg, Fachhochschulreife, Abitur, Kenntnisse mit Adobe CC Produkten und ein Gespür für Design sollte man mitbringen.

JETZT DEN NEWSLETTER ABONNIEREN

Sign up with your email address to receive news and updates!

Was sagst du dazu?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert