Nach einer zweijährigen Zwangspause fand in diesem Jahr die Internationale Pflanzenmesse (IPM) in Essen wieder statt. An vier Messetagen konnten sich rund 40.000 FachbesucherInnen aus aller Welt über die neusten Trends der Grünen Branchen informieren und austauschen. Auch der Verlag Eugen Ulmer war mit einem Stand in Halle 1 vertreten. An zwei Messetagen durfte ich den Arbeitsalltag der Kolleginnen und Kollegen kennenlernen und mir einen Überblick über die Messe verschaffen.

Was ist die IPM?

Die IPM gilt als Weltleitmesse des Gartenbaus. Dieses Jahr waren rund 1.330 Aussteller aus den Bereichen Pflanzen, Technik, Floristik sowie Ausstattung vertreten. Im Mittelpunkt standen Pflanzen welche mit Hitze, Trockenheit oder Starkregen besonders gut umgehen können. Auch thematisiert wurde die ökologische Verwendung von Ressourcen. Hier waren beispielsweise umweltfreundliche Verpackungen oder Torfalternativen beliebt. Bemerkbar machte sich dieser Trend auch bei den Töpfen. Besonders oft wurden Behältnisse aus kompostier- und recyclebaren Materialen zur Schau gestellt.

Meine Aufgaben

Da ich zuvor noch nicht die Möglichkeit hatte, auf einer Messe auszuhelfen, stellten sich mir auf meiner Hinreise viele Fragen. Was bedeutet es, Standdienst zu haben? Warum müssen KollegInnen aus dem Anzeigenmarketing oder auch Redakteure vor Ort sein und wie komme ich mit den Standbesuchern in Kontakt, ohne aufdringlich zu sein?

Die letzte Frage lässt sich wohl am einfachsten Beantworten: Die StandbesucherInnen stellen von allein Kontakt auf, falls benötigt. Standdienst bestand in meinem Fall hauptsächlich darin zu beraten, Bücher zu verkaufen und den Stand ordentlich zu halten. Neben (potenziellen) KundInnen besuchten uns auch GeschäftspartnerInnen, welche ich dann an die entsprechende KollegInnen vor Ort (Anzeigenmarketer/Redakteure) verweisen und gegebenenfalls die Kontaktdaten weiterleiten musste.

Der Buch-/ und Zeitschriftenverkauf ist auf vielen (Fach-)Messen oft nur nebensächlich. Im Hintergrund laufen meist auch Gespräche, in denen AnzeigenkundInnen und KollegInnen aus dem Anzeigenmarketing sich über Anzeigenschaltungen in einer unserer Zeitschriften unterhalten oder Kontaktdaten austauschen. Auf Buchmessen geht es wiederum oft um den Lizenz Ein- und Verkauf von Büchern sowie die Beobachtung aktueller Trends.

Mein Fazit

Am Mittwoch lag der Fokus besonders auf dem Nachwuchs der Grünen Branche. Rund 300 Schülerinnen und Schüler konnten sich am „Tag der Ausbildung“ über den Berufsalltag als GärtnerIn oder FloristIn schlau machen. Außerdem waren viele Auszubildende mit ihren BerufschullehrerInnen vor Ort.

Bemerkt hat man das erhöhte Aufkommen an jungen Menschen auch an unserem Stand. So konnte ich mich mit zahlreichen SchülerInnen aber auch Auszubildenden aus Gärtnereien unterhalten und mir einen Überblick darüber verschaffen, wer die Bücher des Verlag Eugen Ulmer erwirbt und was LeserInnen von unseren Produkten erwarten, besonders mögen und teilweise auch kritisieren. Besonders gefreut habe ich mich über das erhöhte Interesse an den Karteikarten unserer „Was ist das?“-Reihe.

Am Donnerstagnachmittag hatte ich Zeit, mir die Messe als Besucherin anzuschauen und arbeitete mich von Halle 1 bis zu Halle 8 vor. Die Diversität der grünen Branche war sehr eindrücklich und es war spannend zu lernen, welche Innovationen gerade in Hinblick auf Klima- und Umweltfreundlichkeit in den nächsten Jahren auf uns zukommen werden.

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